Messen Sie mehrfach und dokumentieren Sie Durchgänge, Fensterpositionen, Lichthöhen sowie Dachüberstände. Viele Pods folgen modularen Breiten, doch jede Baustelle hat Eigenheiten: Stufen, enge Kurven, Hanglagen. Planen Sie Rangierflächen für Transportwagen oder Kranhaken ein und prüfen Sie Bodenlasten. Fragen Sie nach CAD-Dateien und Montagezeichnungen, um Ausschnitte, Sockelhöhen, Befestigungspunkte und Silikonfugenbreiten exakt zu koordinieren. So ersparen Sie sich Überraschungen und erhalten eine passgenaue, dauerhaft stabile Einheit.
Legen Sie Wasser, Abwasser, Strom, Lüftung und eventuell Gas so, dass Anschlusspunkte gut zugänglich, beschriftet und spannungsfrei erreichbar sind. Vereinbaren Sie klare Positionen, Gewindegrößen, Druckbereiche, Sicherungen und Absperrventile. Prüfen Sie Fehlerstromschutz, Kondensatableitung, Siphonhöhen und Geruchsverschlüsse. Eine abgestimmte Anschlussmatrix mit Fotos und Maßen hilft allen Beteiligten. Bitten Sie den Hersteller um werkseitige Druck- und Dichtigkeitsprotokolle, damit Inbetriebnahme und Abnahme rasch und sicher erfolgen.
Ein Pod wirkt dann überzeugend, wenn Sichtachsen, Bewegungsräume und Tageslichtführung stimmig bleiben. Achten Sie auf Türanschläge, Schubladenauszüge, Duschabtrennungen und Stellflächen für Geräte. Küchenarbeitswege sollten kurz sein, der Esstisch darf den Arbeitsfluss nicht blockieren, und das Bad braucht Privatsphäre trotz Minimalfläche. Nutzen Sie 3D-Skizzen, um Konflikte früh zu erkennen, und planen Sie Steckdosen, Lichtschalter sowie Haken in Griffweite. So entsteht Komfort, der täglich spürbar ist.